VTU Jupiter 2014 Art Abt 16

Vom 1. bis 2. Dezember 2014 trainierte die Artillerie Abteilung 16 in der Abschlussübung «Jupiter 2014» das Handwerk des Steilfeuers. Das Manövergebiet lag in den Kantonen St.Gallen und Thurgau. Bilder gibts von M&N Pictures.

Mercedes G LAUF M+33508

Im Forum von grenadier.ch gibts noch ein rares Foto eines Mercedes G LAUF mit dem Kennzeichen M+33508.

Wenn man bei der Mediathek ZEM mit dem Stichwort «LAUF» sucht, findet man noch ein paar gestellte Einsatzfotos.

Mercedes G LAUF M+33510

Die Schweizer Armee besitzt eine handvoll von Mercedes LAUF (Leichtes Aufklärungs- und Unterstützungsfahrzeug. Diese laufen beim Hersteller unter dem Namen Serval. Bei Mercedes-Fans.de gibts die Geschichte der 28 Fahrzeuge für das KSK der Bundeswehr.

Bei motorfahrer.ch gibts Fotos vom Fahrzeug M+33510.

Geschichte des Unimog-S in CH-Armee

Die Schweizer Armee beschaffte zwischen 1956 und 1970 rund 2'930 Fahrzeuge der Baureihe 404.1. Sie verfügte damit nach der Deutschen Bundeswehr sowie der französischen und portugiesischen Armee über die weltweit viertgrösste Flotte an Unimog-S.

Dieser höchstinteressante siebenseitige Artikel von Dr. Claudio Lazzarini (dieseli.ch) erscheint beim Unimog-Club. Das Heftl kann bei der Geschäftsstelle des Unimog-Club Gaggenau (unimog-club-gaggenau.de) oder auch im Unimog-Museum für 11 EUR zzgl. Versand bezogen werden. Erscheinungsdatum 22. November 2014

Beschaffung Liebherr Mobilkrane LTM 1055

Im Februar 2014 wurden vier Liebherr LTM 1055-3.2 Mobilkrane an die Armasuisse ausgeliefert. Das VBS hat mit den neuen Kranen seit 1994 insgesamt zehn Liebherr-Krane unterschiedlicher Traglastklassen beschafft. Die bei der Liebherr-Werk Ehingen GmbH gefertigten Geräte wurden in der Schweizer Niederlassung Liebherr-Baumaschinen AG Reiden komplettiert. Neben kleineren Ergänzungen wie etwa Kisten für Holz und Schneeketten sowie Kameras, war auch eine Zusatzausrüstung für den Bau von Stahlträgerbrücken bestellt worden.

FS: Ford F60T Frankreich

Kürzlich war bei milweb dieser schöne Ford Canada F60T (rare Zugmaschine) mit Auflieger zum Verkauf ausgeschrieben:
Fully restored, ready for shows. Very rare model. Price 15'000 Euros.

Mercedes G LAUF AAD10

An der Air14 in Payerne war ein Mercedes Benz G 270 CDI LAUF (Leichtes Aufklärungs- und Unterstützungsfahrzeug des AAD10 ausgestellt. Trägt das Kennzeichen M+33509. In diesem Blog gibt es ein paar Bilder. Weitere Detailbilder auch hier.

Manöver INFERNO 2003

Die letzte Übung der F Div 5 vor ihrer Auflösung war die Volltruppenübung INFERNO. Sie fand vom 16. bis 18. Juni 2003 im Raum Lenzburg-Gäu-Gempen-Leimental statt. An der Übung nahmen die fünf selbständigen, der Division direkt unterstellten Bataillone (Div Stabsbat 5, Pz Bat 25, G Bat 5) und Abteilungen (Uem Abt 5, L Flab Lwf Abt 5) mit über 3'000 Soldaten teil. Clemens Niesner von panzerbaer.de war dabei. Clemens hat noch viele weitere Manöver-Fotos bei military-photos.info im Angebot.

Video Manöver DREIZACK 1986

Hier ein kurzes Video über das Manöver DREIZACK im Jahre 1986, durchgeführt durch das Feldarmeekorps FAK 4.

VTU PONTE Videos

Hier ein paar Videos der Volltruppenübung PONTE im September 2014.

millitary-photos.info

Clemens Niesner von military-photos.info war an folgenden Schweizer Volltruppenübungen dabei:
  • CD-Nr. 58: Brigadegefechtsübung "Protector 09" der Schweizer Infanteriebrigade 5 (Inf Br 5) im Aargau und Baselland mit 8'000 Soldaten und 2'000 Fahrzeugen - (270 Photos)
  • CD-Nr. 88: Volltruppenübung "Stabilo Due" vom Panzerbataillon 13 (Panzerbrigade 11) in der Schweiz. Das Bataillon verlegte Anfang Mai 2012 mit etwa 1'000 Soldaten und 50 Kettenfahrzeugen in den Raum Hinwil und Bischofszell. Dabei wurden taktische Straßenmärsche absolviert und Verfügungsräume in Ortschaften bezogen - (475 Photos) 
  • CD-Nr. 117: Schweizer Volltruppenübung (VTU) "PONTE 2014" des Pz Bat 13 (Pz Br 11) mit über 2'000 Soldaten im Raum Solothurn, Aargau und Winterthur vom 1. bis 3. September 2014. An der Übung mit Gefechtsmärschen und vier Gewässerübergängen über die Aare beteiligten sich neben dem Pz Bat 13, Kräfte des Pont Bat 26, der M Flab Abteilung 32 sowie Aufklärer vom Lehrverband Panzer/Artillerie. Panzer 87 WE (Leopard 2) und Schützenpanzer 2000 (CV9030) überquerten die Aare mittels Schwimmbrücke 95 und im Fährbetrieb - (425 Photos)
Die Bilder dieser Übungen können als CD gekauft werden.

VTU PONTE Meine Bilder

Eine kleine Bilderauswahl der Volltruppenübung PONTE 2014 des Pz Bat 13 in der Region Stilli/Beznau AG habe ich bei flickr veröffentlicht.

VTU PONTE Bericht CH-Armee

Hier ein offizieller Bericht der Schweizer Armee über die Volltruppenübung PONTE.

Das Panzerbataillon 13 trainiert in einer zweitägigen Volltruppenübung in den Kantonen Aargau, Luzern, Solothurn, Thurgau und Zürich verschiedene Einsätze. Rund 60 Pneu- und Raupenfahrzeuge und 900 Soldaten stehen im Einsatz. Zu den Höhepunkten gehören zwei Flussüberquerungen mit der Schwimmbrücke. In einer so genannten Volltruppenübung mit rund 60 Pneu- und Raupenfahrzeugen und 900 Soldaten trainiert das Panzerbataillon 13 vom 1. bis 2. September 2014 verschiedene Einsatzformen und Aufgaben sowie das Zusammenspiel zwischen den Truppenteilen wie Panzertruppen, Genie (Pontoniere), Luftwaffe und Flugabwehr. Zu den Höhepunkten gehört das zweimalige Übersetzen über die Aare mittels Schwimmbrücken.

VTU PONTE Stilli

In Stilli AG wurde über die Aare von den Genie-Truppen eine moderne Schwimmbrücke aufgebaut. Danach überquerten Dutzende Leopard 2 WE, Büffel und CV9030 Schützenpanzer sowie diverse Radfahrzeuge diese temporäre Brücke.

Bei militärfahrzeuge.ch gibts Fotos von diesem Spektakel sowie weitere vom Aufbau.

VTU PONTE Pz Bat 13

In Schönenwerd SO und Wildegg AG überquerte das Panzer Battaillon 13 die Aare über eine moderne Schwimmbrücke. Zitat der offiziellen Mitteilung:

Zum ersten Mal seit acht Jahren trainierten am 1. September 2014 Panzertruppen der Schweizer Armee das Überqueren eines Flusses mittels Schwimmbrücke. In nur einer Stunde lies das Pontonierbataillon 26 die acht Brückenmodule zu Wasser und verband diese zur Schwimmbrücke über die Aare.
Weitere Bilder und Infos finden sich auf der offiziellen Facebook-Seite.

VTU PONTE Schönenwerd

Hier ein Bericht von Tele M1 vom 1. September 2014 über die Volltruppenübung «PONTE» in Schönenwerd.

Die Aargauer Zeitung hat ebenfalls einen Bericht online gestellt.

VTU PONTE Wildegg

Das Panzerbataillon 13 führt vom 1. bis 3. September 2014 eine grössere Volltruppenübung «PONTE» durch (Region Sursee - Olten - Wildegg - Fricktal - Winterthur). Dabei werden rund 900 Soldaten mit zirka 50 Raupen- und zahlreiche Pneufahrzeugen im zivilen Umfeld im Einsatz sein.

Am Montag 1. September 2014 fand vom Pz Bat 13 eine Flussüberquerung bei Wildegg statt. militärfahrzeuge.ch war dabei.

Internierte Fz Biel 1940

Am 18. Juni 1940 traten französische und polnische Truppen (rund 60'000 Soldaten) über die Grenze. Natürlich hatten sie auch Unmengen an Fahrzeugen und Waffen dabei. Bei Memreg gibt es Fahrzeugbilder aus dem Sommer 1940 in Biel. Man sieht u.a. Peugeot DK60, Renault 35R Panzer, Renault 36R Tracteur de Ravitaillement, Renault UE Chenillete.

Pz 68 - Die rollende Mängelliste

Panzer 68 - Die rollende Mängelliste. Im Jahre 2002 hat Schweiz Aktuell eine 13 minütige Reportage darüber gemacht.

WK1: Duell der Maschinen

In der Sendung 10vor10 wurde ein Beitrag über die Panzer-Entwicklung seit 1914 gezeigt. U.a. mit Renault FT-17, Mark IV Tank und Leopard 2 der Schweizer Armee.
Fünf Jahre vor Ausbruch des ersten Weltkriegs meinte ein ehemaliger deutscher Generalstabchef, die Entwicklung des Waffenarsenals sei abgeschlossen. Er hätte sich nicht mehr irren können. Sei es zu Land, zu Wasser oder in der Luft, der erste Weltkrieg markierte den Beginn einer ganzen Serie von modernen, bis dahin unbekannten Waffentechnologien.

Rollout PC-24


Heute fand der Rollout des neu entwickelten PC-24 der Pilatus Flugzeugwerke in Buochs statt. Blick war natürlich dabei, hier das Video. Gezeigt wurde die ganze Pilatus-Flugzeugpalette, hier ein PC-21. Weitere Fotos von mir bei flickr.

Bezeichnungen an liquidierten Fz

Viel haben sich sicherlich schon gewundert, was die Nummern und Buchstaben auf der Frontschutzscheibe der an der Gant Thun versteigerten Schweizer Armeefahrzeuge für eine Bedeutung haben.

Die Nummer ist das ehemalige M+Kontrollschild des Fahrzeuges. Der Buchstaben dahinter weist auf die Fahrtüchtigkeit hin. Jedes Liquidationsfahrzeug ist ausserdem mit einem Zustandsrapport versehen:

V = Das Fahrzeug kann mit eigener Kraft und dafür gültigem Kontrollschild (Händlerschild oder Tages-Kontrollschild) überführt werden.

F = Das Fahrzeug ist fahrbar, darf aber (auch von Händlern und Garagisten) nur durch Abschleppen oder Verlad überführt werden.

A = Das Fahrzeug ist nicht fahrbar. Es muss abgeschleppt oder verladen werden.

K = Zum Abschleppen wird ein Kranwagen oder Rollschemmel benötigt.

Ward LaFrance Model 1000 S1

Hier ein sehr schönes Foto aus den USA, datiert 1942. Es zeigt einen Ward LaFrance Kranwagen (Heavy Wrecker), Model 1000. Gehört zur Series 1, da am Heck die Seilwinde fehlt und die beiden Reserveräder direkt hinter der Kabine montiert sind.

Google Cultural Institute

Google hat in seinem Cultural Institute tausende Fotos veröffentlich. Es gibt unter anderem auch über 100 Stück von einem Schweizer Manöver im Jahre 1951. Fotograf war NR Farbmann.

Ich habe eine Sammlung zusammengestellt. Folgende Fahrzeuge sind enthalten: Berna G6a, diverse Jeeps (inkl. Station Wagon), GMC CCKW 353, Dodge 0.6t CC und 0.75t WC, Defilee-Fotos, Gebirgs-Kanone, 10.5cm Kanone/Haubitze, Saurer M6 und M8, evtl. Gmüeswägeli, Saurer C, Meili Panzer Attrappen auch Chrysler Chassis, Saurer 4CM Chassis und mit Garagen-Nummer, Vampire oder Venom.

Magirus Uranus im MMW

Im Militärmuseum Wildegg gibts einen spektakulären Neuzugang: Ein top-restaurierter Magirus Deutz Uranus M+83714 Schlepper

Das MMW ist noch bis Oktober immer am Ersten Samstag im Monat geöffnet.

Meili Metrac bei Google Life

Bei Google Life gibt es ein paar seltene Aufnahmen vom Meili Metrac-Prototypen. Aufnahmen sind vom April 1959. Fotograf ist Loomis Dean.

Reportage vom Defilee 1963 in Dübendorf

Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges vor 50 Jahren marschierten 35 000 Soldaten in Dübendorf auf. Lesen Sie die Reportage in der Tageswoche vom 26.09.2013:
Umso mehr verstärkte sich im Laufe des Defilees der Eindruck, dass der unermessliche Strom an Soldaten mit ihrem stampfenden Gleichschritt, die endlose Kolonne von Lastwagen, von Panzern und Kanonen nie mehr abreis­sen könne. Kampfflugzeuge heulten in fadengerade ausgerichteten Formationen über uns hinweg, über einhundert Düsenmaschinen der Typen Vampire, Venom und Hunter – Namen, die jeder Bub kannte. Die Schweiz war ein waffenstarrender Zwerg. Er zeigte sich an jenem Tag im Oktober 1963. Der ­Boden neben der 40 Meter breiten Landepiste bebte, als die veralteten Jagdpanzer G 13, die schnellen französischen AMX und die 50 Tonnen schweren Centurion-Panzer aus England in Viererkolonne vorbeikarrten. Die Soldaten der Infanterie marschierten in Zwölferkolonnen, 118 Schritte pro Minute und auf Höhe der Ehrentribüne mit dem Blick nach: rechts!
Das Schweizer Fernsehen übertrug das Defilee stundenlang live mit einem bis anhin nicht gekannten Aufwand von drei Kamera-Equipen. Fast eine Million Menschen verfolgte den Aufmarsch an einem der rund 400 000 Schwarzweiss-Geräten im Land. Die «Neue Zürcher Zeitung» gestand dem Studio Bellerive «eine vorzügliche Leistung» zu. Der Kommentar sei im Gegensatz zum Korps-Defilee in Payerne von 1959 «ausgezeichnet» und von «überlegener Kenntnis» gewesen.

Hier eine Radioreportage von und mit Kurt Felix:

Film Wehrhafte Schweiz - Expo 1964

Für die Expo 1964 wurde ein actionreicher Armeefilm mit einem Budget von über CHF 1 Mio. produziert. Titel «Wehrhafte Schweiz».
Gezeigt wird alles, was die Schweizer Armee damals hatte: Hunter, Vampire/Venom, Panzer Centurion und Universal Carrier, Geschütze, Häuserkampf, Sprengungen, diverse Saurer M8 und 4MH usw.

In der Einstein-Sendung vom 17.04.2014 wurde ein Beitrag gezeigt, der über die fachgerechte (Farb-)Restaurierung berichtet


Propagandafilm – ein alter Armeestreifen wird restauriert

Der offizielle Film für die Expo 1964 war Action pur: Die Macher zeigten eine schlagkräftige, gefährliche Schweizer Truppe. Doch die martialische Inszenierung und die Wahl einer ausländischen Filmcrew sorgten für einen Skandal. «Einstein» blickt zurück auf die Zeit des kalten Krieges und zeigt, wie der Propagandafilm jetzt aufwendig restauriert wird.
Der Streifen «Wehrhafte Schweiz» wurde an der Landesausstellung Expo 64 gezeigt und war ein Publikumsmagnet. Er zeigte in martialischer Manier eine schlagkräftige, gefährliche Schweizer Armee. Die inszenierte Abwehrschlacht erhielt eine Oscar-Nominierung. Zuhause löste der Film einen Skandal aus.
Die unrestaurierte Fassung des Filmes ist beim Zentrum Elektronische Medien bzw. Mediathek bestellbar. Der Film «Wehrhafte Schweiz» wurde aufwendig restauriert und wird am 12. und 13. September 2014 auf dem Bundesplatz in Bern anlässlich 50 Jahre Expo 1964 wieder aufgeführt.






Trailer Corowa 2013

Hier ein kurzer Trailer vom Australischen Event «Corowa Swim-in 2013 - Year of the Trailed Vehicle and Armour»

Fliegende Festungen über Graubünden

Auf dem Rückweg von ihren Einsätzen in Deutschland stürzten im Zweiten Weltkrieg zehn amerikanische Bomber über dem Kanton Graubünden ab. Die zum Teil bis heute herumliegenden Trümmerteile sind stille Zeugen von bewegenden Schicksalen. Ein sehr interessanter Zeitungsartikel bei der Thurgauer Zeitung.

Im Shop des Festungsmuseums Crestawald gibt es einige Bücher über das Thema "B17 Flying Fortress" in der Schweiz.

«Fliegende Festungen» über Graubünden - Neutralitätsverletzung oder Land der Rettung

Werner Roth-Bianchi beschreibt prägnant und interessant die 10 Abstürze und die Notlandung von amerikanischen Bombern und Jagdflugzeugen im Kanton Graubünden. Auch die Bombeneinschläge auf Graubündner Gebiet werden beschrieben und illustriert. Ebenso werden die technischen Daten der wichtigsten US-Kampfflugzeuge dargestellt. Die Schrift gibt einen interessanten, zusammenfassenden und illustrierten Ueberblick über dieses in Vergessenheit geratene Kapitel der Zweitweltkriegsgeschichte im Kanton Graubünden.

Jump Boys Jump

Fredy Peter schildert und dokumentiert die Abstürze amerikanischer Bomber während des 2. Weltkrieges in Graubünden. Die Bombenabwürfe auf Bündner Gebiet werden beschrieben sowie das Schicksal der internierten amerikanischen Bomberbesatzungen beleuchtet. Weiter sind die damals im Einsatz stehenden Militärflugzeuge dokumentiert. Eine vielseitige, interessante und umfassende Beschreibung in gutem, leicht verständlichem Englisch. Reich illustriert, 304 Seiten.

Chevrolet Kübelwagen von GM Suisse

General Motors Suisse SA (in Biel) hat 1939/40 verschiedene Chevrolet Personenwagen zu Kübelwagen-Cabriolets umgebaut (Montage Suisse). Mindestens ein Fahrzeug mit der Immatrikulation M+5077 hat glücklicherweise überlebt.

GMC Fahrschule 1967

Hier ein schönes farbiges Foto vom August 1967. Ein GMC CCKW353 wird während der Fahrschule durch eine Kiesgrube gefahren. Gefolgt von einem Unimog S.

Ausserdienststellung Leo 2 A4 und M109 KAWEST

Gestützt auf den Entscheid des Bundesrates, die Durchhaltefähigkeit der Armee für Einsätze zugunsten ziviler Behörden zu erhöhen, verabschiedete die Departementsleitung VBS mit dem Entwicklungsschritt 2008/11 die Ausserdienststellung diverser Hauptsysteme. Davon betroffen waren auch die zurzeit stillgelegten, überzähligen Panzer 87 Leopard und Panzerhaubitzen M109. Die Stilllegung soll aufgehoben und 96 «Panzer 87 Leopard Konfiguration A4» und 162 «Panzerhaubitzen M109 KAWEST» bis 2020 ausser Dienst gestellt werden.

Rüstungsprogramm 2014

Mit dem Rüstungsprogramm 2014 (RP 2014) beantragt der Bundesrat dem Parlament die Beschaffung von Rüstungsgütern für insgesamt 771 Millionen Franken, die aus militärischer Sicht erforderlich sind und die im Rahmen der finanziellen Vorgaben beschafft werden können.

Mit dem «Laserschusssimulator für Kommandopanzer 6×6 und geschütztes Mannschaftstransportfahrzeug» soll die realistische Ausbildung hinsichtlich gefechtsmässigem Verhalten und Einsatz der Waffenstation sichergestellt werden (16 Laserschuss-Simulatoren für Kommandopanzer 6×6 und 100 Laserschuss-Simulatoren für Duro Mannschaftstransportfahrzeuge).

Das neue «Brückenlegesystem» befähigt die Armee, die Beweglichkeit im Wirkungsbereich eines Gegners sowie zur Unterstützung ziviler Behörden im Falle von Naturkatastrophen sicherzustellen (12 Träger- beziehungsweise Verlegefahrzeuge auf überzähligen Leopard 2 Chassis).

Der Mercedes-Benz G 300 CDI 4×4 (Beschaffung 3200 Stationswagen) löst den vor dem Nutzungsende stehenden Steyr Daimler Puch 230 GE ab. Mit dem neuen «Leichten Motorfahrzeug geländegängig» wird der künftige Transport von Personen und Material sichergestellt.



Hochauflösende Fotos gibt's beim VBS. Alle Bilder Copyright VBS.

Piranha 6x6 Kommandopanzer mit LASSIM

Duro GMTF 6x6 mit LASSIM
Iveco Trakker 8x8 mit Brückenlege-System

Leopard 2 mit Brül Syst

Mercedes Benz G 300 CDI 4x4

Kalender Panzerbrigade 11

Die Panzerbrigade 11 bringt jährlich im Dezember einen A3-Kalender mit 12 tollen Einsatzfotos heraus. Gezeigt werden alle modernen Einsatzmittel einer Panzerbrigade: Also Leopard 2, Schützenpanzer 2000, Büffel und Kodiak, Piranhas etc.

Rotinoff Atlantic M+0826

Hier ein seltenes Foto eines Rotinoff Atlantic Versuchsfahrzeugs (M+0826). Auf dem Tiefbettanhänger ist ein Centurion Pz 55 verladen.

Farbtöne der Schweizer Armeefahrzeuge

Die Schweizer Armee hat ihre Fahrzeuge über die Jahre in drei Farbtönen lackiert. Ab ca. 1950 gab's «schattenschwarz», ab ca. 1960 dann «Erdbraun» oder militärisch IR12. Ab 1967 kam dann noch «Feldgrau» oder militärisch IR26 dazu. Mehr Infos gibts bei www.dieseli.ch

Rotinoff Monbijou-Brückentest 1962

Im Jahre 1962 fand mit verschiedenen Rotinoff Atlantic GR7 Panzerschleppern (erkennbar M+83759) und Centurion Kampfpanzern eine Belastungsprobe der neuerstellen Monbijoubrücke in Bern statt. Bei Ringier RDB gibt es ein Bild dazu (Nr. 19512690). Einfach mit Gastzugang einloggen.


Rotinoff Atlantic techn Daten

Die Schweizer Armee hat über den Rotinoff Atlantic und Super Atlantic die technischen Daten in einem Reglement festgehalten: 61.102 d Technische Angaben über Militär-Motorfahrzeuge (1960).

Hier die Seiten als pdf: Atlantic und Super Atlantic

Bei Urs Heller's Webseite militaerfahrzeuge.ch gibts weitere technische Angaben: Atlantic und Super Atlantic

Rotinoff Atlantic Broschüre

Hier gibt's eine sehr schöne Rotinoff Atlantic und Super Atlantic GR7 Broschüre. Angehängt ist ein Centurion Panzer auf Tieflader. Leider keine Schweizer Ausführung, aber wohl der Prototyp, der von der Schweizer Armee ausgiebig getestet wurde.

Rotinoff Atlantic bei flickr

Bei flickr gibt es eine Fotogruppe, die sich ausschliesslich mit dem Panzerschlepper Rotinoff Atlantic GR7 und Super Atlantic GR7 beschäftigt. Es sind auch einige Schweizer Exemplare vorhanden.

Video Brückenschlag Gebirge

Hier ein sehr interessanter s/w-Film aus den Kriegsjahren, gefilmt vom Schweizer Armeefilmdienst. Schweizer Grenadiere erstürmen im Valle Masone einen Bergfluss...


Saurer 4CM Chassis

Bei google life finden sich noch seltene Schweizer Armee Photos. Diese beiden zeigen sehr wahrscheinlich ein Chassis eines Saurer 4CM (4x4).





Vickers Pzw Kauf 1935

Mit Antrag vom 28. März 1935 wurde der Kauf von vier englischen Vickers Panzerwagen (Pzw 34/35) durch den Bundesrat bewilligt. Der Totalkaufpreis betrug Sfr. 200'000. Diese Akten sind neu online unter Amtsdruckschriften abrufbar.

Freitag, 5. April 1935 (609)

Anschaffung von Motorpanzerwagen. Militärdepartement. Antrag vom 26. Marz 1935. Finanz- und Zolldepartement. Mitbericht vom 1. April 1935.

Die Kriegserfahrungen und die seitherigen Studien haben bei den meisten fremden Armeen zu einer vermehrten Mechanisierung geführt. Das gilt vor allem für die Aufklärungsorgane, die im Auslande meistens zu rasch beweglichen Aufklärungs-Abteilungen, denen starke Gefechtskraft zukommt, vereinigt werden. Diese Organe haben namentlich die Aufgabe, gewaltsame Erkundungen durchzuführen, rasch wichtige Geländeobjekte in Besitz zu bringen, Engnisse zu öffnen usw. Zur Lösung dieser Aufgaben dienen in hervorragendem Masse die Panzerwagen.

Bei diesen Panzerwagen handelt es sich um Aufklärungsfahrzeuge und nicht um eigentliche Kampfwagen (Tanks). Diese Wagen arbeiten in Verbindung mit den motorisierter Truppen und namentlich mit den Reiter- und Radfahrerpatrouillen und sind dank ihrer Panzerung in der Lage, da Aufklärungsresultate zu erzwingen, wo Reiter und Radfahrer wegen der feindlichen Feuerwirkung nicht mehr durchkommen. Ferner eignen sich die Panzerwagen auch zur Bekämpfung der gegnerischen Aufklärungs- und Kampfpanzerwagen. Auch bei Unruhen im Landesinnern kommt diesen Wagen Bedeutung zu.

Die erfolgreiche Verwendung von Panzerwagen beim Aufklärungsdienste setzt eine möglichst grosse Beweglichkeit voraus. Für das schweizerische, teilweise sehr schwierige Gelände kommen daher nur verhältnismässig leichte Raupenfahrzeuge in Frage, die nicht mehr an die Strassen gebunden sind.

Im Verlaufe des letzten Jahres wurde eine Reihe grösserer Versuche mit verschiedenen Gelände-Motorfahrzeugen durchgeführt und zwar unter sehr erschwerenden Umständen. Diese Versuche haben gezeigt, dass die Raupenfahrzeuge im schweizerischen Gelände infolge ihrer Wendigkeit und ihrer gedrungenen Bauart in weitgehendem Masse verwendbar sind. Auch bieten die Wagen selbst ein kleines Ziel und können rasch in jede sich bietende Deckung gebracht werden. Die Panzerung schützt gegen Infanteriegeschosse auch auf kürzeste Entfernung. Für die Bewaffnung kommen schwere Maschinengewehre, eventl. Infanteriekanonen in Betracht, die im Panzerturm untergebracht werden.

Als Model ist gestützt auf die umfangreichen Versuche der englische Vickers-Raupenpanzerwagen in Aussicht genommen, der ohne Bewaffnung und Bemannung ein Gewicht von 3,5 Tonnen aufweist. Es sollen daher zu weitern Versuchszwecken auf breiter Basis, insbesondere zu Truppenversuchen in Sinne der taktischen Führung eines Panzerwagenzuges, vier Vickers-Raupen Panzerwagen angekauft werden. Die Kosten hierfür belaufen sich für einen vollständig gebrauchsfähigen Wagen mit Bewaffnung auf Fr 50,000 pro Stück oder Fr. 200,000 für 4 Einheiten. Es besteht für später die Absicht, sich auch auf diesem Spezialgebiete durch Lizenzerwerbung und Eigenbau vom Auslande möglichst unabhängig zu machen. Für die Finanzierung kommt der "Separatkonto Erlös aus altem Kriegsmaterial“ in Frage.

Gestützt auf die vorstehenden Ausführungen wird antragsgemäss und mit Zustimmung des Finanz- und Zolldepartementes b e s c h 1 o ss e n :
1. Die Kriegstechnische Abteilung wird ermächtigt, zur Ergänzung des schon vorhandenen Versuchsmaterials 4 Vickers-Original-Raupentanks in England zu kaufen und mit Maschinengewehren auszurüsten.
2. Der Kriegstechnischen Abteilung wird hiefür eine Summe von Fr 200,000 zulasten des "Separatkontos Erlös aus altem Kriegsmaterial“ zur Verfügung gestellt.
3. Die Kriegstechnische Abteilung wird ermächtigt, unter Vorbehalt der Genehmigung durch das eidg. Militärdepartement mit der Firma Vickers einen Lizenzvertrag abzuschliessen zwecks Eigenbau von Vickerstanks.

Protokollauszug ans Militärdepartement (6 Expl.) mit den Akten zum Vollzug und ans Finanz- und Zolldepartement zur Kenntnis. Für getreuen Auszug, Der Protokollführer Leimgruber

Renault FT-17 Kauf 1921

Mit Antrag vom 10. März 1921 wurde der Kauf von zwei französischen Renault FT-17 Panzern durch den Bundesrat bewilligt. Der Totalkaufpreis betrug Sfr. 102'000. Diese Akten sind neu online unter Amtsdruckschriften abrufbar.

Militärdepartement. Antrag vom 10. März 1921.

Anschaffung von zwei Tanks (874)

Im modernen Kampfverfahren nehmen, wie die letzten Kriege bewiesen haben, die Panzerwagen (Tanks) einen hervorragenden Anteil, so dass die Schweiz vorläufig wenigstens in der versuchsweisen Anschaffung dieses Kampfmittels nicht zurückbleiben darf. Die französische Regierung hat durch Vermittlung ihrer Gesandtschaft in Bern eine Offerte auf Lieferung von 2 Tanks, System Renault, gestellt, die in den Schiessschulen Wallenstadt für Versuche zur Verwendung gelangen sollen. Der angebotene Kaufpreis beträgt, alle Spesen inbegriffen, Fr.116,000 französischer Währung pro Wagen, oder nach der heutigen Valuta ca. 102,000 Schweizerfranken für beide Tanks. Was die Kreditfrage betrifft, so kann für diese Summe der Separatkonto (Erlös aus altem Kriegsmaterial) in Anspruch genommen werden.

Es wird b e s c h l o s s e n :
Das eidg. Militärdepartement wird zum Ankauf von 2 Renault-Tanks zum Totalpreis von Fr.102,000 zu Lasten Separatkonto "Erlös aus altem Kriegsmaterial" ermächtigt.

Protokollauszug ans Militärdepartement (4 Expl.) mit den Akten zum Vollzug und ans Finanzdepartement zur Kenntnis.

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